HTPC - Home Theatre Personal Computer - Die Medienzentrale für das Wohnzimmer

HTPC oder das Ding unter dem Fernseher: Dieses Projekt bietet einem die Möglichkeit einen PC an ein Ausgabegerät, z.B. einen Fernseher oder einen Beamer, zu schliessen und dort alles Mögliche zu machen. Neben dem normalen Fernsehen, Aufnehmen, Pausieren während der Wiedergabe/Aufnahme, PiP (Picture in Picture, also zwei Sachen gleichzeitig schauen), Surfen im Internet, DVDs oder BlueRays zu schauen auch noch Musik hören und Spiele spielen. Die verwendete Hardware und Software (MythTV (externer Link)) werden dabei beschrieben und die Installation/Konfiguration erklärt.

Das Projekt - Die Hardware

Um eine funktionsfähige Umsetzung des Projekts HTPC zu gewährleisten, wurde bei der Hardwareauswahl auf verschiedene Kriterien geachtet.

  1. sollte die verwendete Hardware schnell sein
  2. möglichst leise
  3. schick
  4. zu den/in die Möbel passend

Hardware in der Übersicht

Prozessor: Intel® Core™ i3-2100 boxed

Der Prozessor wurde ausgewählt, da er für die zu erwartenden Rechenleistungen genügend Reserven hat. Neben den beiden Kernen mit bis zu 3100 MHz verfügt er noch über die integrierte Grafikeinheit Intel® HD Graphics 2000. Dadurch kann auf eine extra Grafikkarte verzichtet werden um die Kosten zu minimieren und die entstehende Abwärme zu reduzieren. Die Grafikleistung der integrierten Grafikeinheit ist mehr als ausreichend.

Die kompletten Spezifikationen sind über die folgende URL zu erreichen Intel® Core™ i3-2100 (externer Link).

Mainboard: Asrock B75M-DGS

Das eingebaute Mainboard sollte eigentlich ein Asrock B75M sein, durch einen ärgerlichen Fehler des Verkäufers ist es ein B75M-DGS geworden. Dieses verfügt über einen LGA1155 Sockel um so den oben aufgeführten Prozessor aufzunehmen. Zusätzlich bietet es Platz für zwei DDR3-Dimms, einen PCI Express 3.0 x16 und einen PCI Express 2.0 x1 Slot für weitere Erweiterungen. Die integrierte Grafikeinheit des Prozessors kann die Bildsignale auf den vorhandenen VGA D-SUB und DVI Ausgang ausgeben.
Neben der Möglichkeit über die integrierte Realtek ALC662 Soundkarte dem HTPC auch Töne zu entlocken, gibt es auch noch eine Realtek RTL8111E Gigabit Netzwerkkarte für die Verbindung zum Knecht in den Keller.

Die kompletten Spezifikationen sind über die folgende URL zu erreichen Asrock B75M-DGS (externer Link).

Arbeitsspeicher: G.Skill DIMM 8 GB DDR3-1333 Kit

Der eingebaute Arbeitsspeicher beläuft sich auf 8GB (2x4GB Module), da die 16GB (2x8GB Module) zur Zeit des Einkaufs einfach zu teuer waren. Die 8GB Arbeitsspeicher sind für die vorliegenden Aufgaben mehr als ausreichend, da der HTPC nur als Frontend dient. Der Preisunterschied von 4GB und 8GB betrug auch nur 9€, daher die Wahl der insgesamt 8GB Speicher.

Die kompletten Spezifikationen sind über die folgende URL zu erreichen G.SKILL DIMM 8GB Ripjaws (externer Link).

Datenspeicher: ADATA S510 2,5'' SSD 120 GB

Da die Vorgaben des Projekts unter anderem auch "schnell" und "möglichst leise" sind, wurde eine SSD als Datenträger gewählt. Da bereits in anderen vorhandenen Computern SSDs von diesem Typ verbaut worden sind und die Erfahrungen sehr positiv waren befindet sich nun auch in dem HTPC eine SSD diesen Typs. Die Verwendung der SSD hat nicht nur den Vorteil der deutlich höheren Geschwindigkeit und der Zugriffszeiten, sondern auch die "Unerschütterlichkeit". Während eine Festplatte durchaus durch den im Wohnzimmer hüpfenden Sohn aus dem Takt gebracht werden kann, ist dies bei einer SSD nicht Fall. Die Verwendung der SSD bringt also auch der Stabilität und Lauffähigkeit des Systems etwas. Die Kapazität von 120GB reichen auch aus, da sämtliche Inhalte über das Netzwerk vom Knecht im Keller geholt werden und somit nicht wirklich etwas gespeichert wird auf dem HTPC.

Die kompletten Spezifikationen sind über die folgende URL zu erreichen ADATA S510 2,5'' SSD 120 GB (externer Link).

Netzteil: Enermax Triathlor ETA385AWT

Das verwendete Netzteil hat mit 385W mehr als ausreichend Leistung für die vorhandene Hardware und zeichnet sich im Gebrauch vorallem durch seine kaum vorhandene Geräuschkulisse aus. Im laufenden Betrieb ist das Netzteil fast unhörbar und wird auch nach längerem Betrieb nicht warm.

Die kompletten Spezifikationen sind über die folgende URL zu erreichen Enermax Triathlor ETA385AWT (externer Link).

Netzteil: SilverStone LC17B

An das verwendete Gehäuse wurden besondere Ansprüche gestellt. Neben einer gewissen optischen Wirkung, sprich es soll nicht so billig aussehen und in die vorhandenen Möbel sich optisch einpassen, soll das Gehäuse auch noch genügend Platz bieten für die verwendeten Standardkomponenten. Natürlich wäre auch eine Verwendung von kleineren Komponenten möglich, aber da bereits einige Teile vorhanden waren und erst im Laufe der Zeit ausgetauscht wurden, ist die Wahl auf den ATX-Faktor und damit auch dieses Gehäuse gefallen. Neben seiner schicken Front bietet es auch durch seine große Anzahl von Anschlüssen (USB,Mikro,Firewire,Audio) an der Frontseite (verborgen durch eine schicken Klappe) auch Platz für 2 große Laufwerke (z.B. DVD oder Blue-Ray) auch im inneren genügend Platz für Erweiterungen.

Die kompletten Spezifikationen sind über die folgende URL zu erreichen SilverStone LC17B (externer Link).

Themengebiete des Projekts

Die Anforderungen - Die Hardware